Spannungsinduzierte Degradation kann die Produktion ihrer Anlage verringern

Bei Solarmodulen, die bis ungefähr 2014 ausgeliefert worden sind, kann ein elektrochemischer Prozess auftreten, der die Leistung und die Produktion der Solarstromanlage reduziert. Die Reduktion kann bis 30% betragen. Das Phänomen heisst Spannungsdinduzierte Degradation oder PID. Das Phänomen lässt sich über Indizien an der Anlage selbst feststellen und allenfalls mit einer Prüfung von Probemodulen in einem Testinstitut.Es wird geschätzt, dass ungefähr 15% aller Anlagen davon betroffen sind! Wir haben festgestellt, dass im Normalfall die Thermographie für die Erkennung von PID ausreichend ist. Die Elektrolumineszenz-Bilder zeigen das gleiche Muster wie die Thermographien.

Die gute Nachricht ist, dass das Phänomen reversibel ist, das heisst mittels eines passenden Geräts kann der Prozess weitgehend rückgängig gemacht werden. Die Jendra Power hat in acht Fällen dieses Phänomen aufgedeckt und wertvolle Erfahrungen mit der Analyse und auch der Behebung gewonnen. Wenn Sie also eine Anlage haben, wo sie zweifeln, ob die Sollwerte des Ertrags erreicht werden, dann lassen Sie sie von uns untersuchen.

Nach neiner grösseren Zahl geprüften Anlagen stellen wir fest, dass 10% (!) aller Anlagen von PID betroffen waren. Das deckt sich in der Grössenordnung mit einer anderen Untersuchung, die auf 15% gekommen ist. PID scheint weit verbreitet und reduziert die Erträge in spürbarem Mass.